willkommenaufdeutschWILLKOMMEN AUF DEUTSCH“ zeigt, was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen. Der Film wirft dabei die Frage auf, was einem nachhaltigen Wandel der Asyl- und Flüchtlingspolitik tatsächlich im Wege steht.

Am 08. Juni 2015 zeigte das Elbe-Kino in Osdorf den Dokumentarfilm im Beisein des Regisseurs Hauke Wendler und Pastor Martin Hofmann als Vertreter der „Nachbarschaftsinitiative am Holmbrook“. Regisseur Wendler erzählte nach dem Film von seinen Erfahrungen. Pastor Hofmann berichtete vom Stand der Dinge der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Othmarschen.

Worum geht es im Film:

Der Film setzt bei den Menschen, ihren Sorgen und Vorurteilen in der bürgerlichen Mitte Westdeutschlands an: Im Landkreis Harburg. 240.000 Einwohner, Backsteinhäuser, Weideland – hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Doch jetzt leben traumatisierte Flüchtlinge neben Dorfbewohnern, die sich angesichts der neuen Nachbarn um ihre Töchter und den Verkaufswert ihrer Eigenheime sorgen. Junge Männer, die Krieg, Armut und Perspektivlosigkeit entfliehen wollten, sollen in einem 400-Seelen-Dorf untergebracht werden, das weder Bäcker noch Supermarkt hat. Was passiert, wenn Menschen aufeinander prallen, die sich fremd sind? Über einen Zeitraum von fast einem Jahr begleitet der Film Flüchtlinge, Anwohner sowie den Bereichsleiter der überlasteten Landkreisverwaltung – stellvertretend für die 295 Landkreise bundesweit.

WILLKOMMEN AUF DEUTSCH ist kontrovers, sehr emotional und auch amüsant und zeigt, dass die Situation schwierig, aber nicht hoffnungslos ist.

 

Dokumentarfilm „WILLKOMMEN AUF DEUTSCH“
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