Von den Messehallen an die Elbe: „Die Kleiderkammer“ ist seit 3.4.16 in der Großen Elbstraße 264.

Letzten Sommer entstand die „Kleiderkammer Messehallen“ quasi über Nacht. Aus der direkten Versorgung der Flüchtlinge in der benachbarten Messehalle entwickelte sich eine Institution, die heute Flüchtlings- und Obdachlosen-Einrichtungen und -Initiativen in Hamburg, Norddeutschland und manchmal auch in der Ferne beliefert. Und alles auf Freiwilligen- und Spendenbasis! Inzwischen koordiniert der Verein „Hanseatic Help“ die Aktivitäten.

Ende letzten Jahres musste dann die Messehalle geräumt werden, das gesamte Lager mit vielen tausend Paletten voll Kleidung, Schuhen, Hygieneartikeln usw. zog auf das Otto-Gelände nach Bramfeld. Von dort wurden die Artikel weiter ausgeliefert, allerdings können dort keine Spenden angenommen werden, auch ist die Anreise für die Helfer oft sehr zeitraubend.

Bürgermeister Scholz beim praktischen Helfereinsatz (c) Senatspressestelle

Insofern war die Erleichterung groß, als mit Unterstützung des Flüchtlingskoordinators eine neue Bleibe gefunden werden konnte, in der Großen Elbstraße 264 im ehemaligen Habitat-Outlet. Bürgermeister Scholz war auch schon da und machte seinen Hubwagen-Führerschein.

Seit 4.4. können dort täglich (außer Mittwoch) von 10 bis 20 Uhr Spenden abgeliefert werden (bitte unbedingt die Hinweise unter zusammenschmeissen.de beachten!), und natürlich kann jede und jeder mit Anpacken und Spenden sortieren oder andere nützliche Dinge erledigen. Ob eine Stunde oder täglich, jede Hilfe ist willkommen!

Von den Messehallen an die Elbe: Wiedereröffnung Kleiderkammer am 3.4.2016