05.12.2015

_DSC5305In der letzten Woche hat die Initiative „Holmbrook-im-Sattel“ den hässlichen orangeroten Containerstapel am Holmbrook zum Leben erweckt. Unmengen von Fahrrädern warten darauf, ertüchtigt und wieder in Funktion genommen zu werden.

Die Versorgung der Bewohner mit einem Internet-Zugang erweist sich als sehr schwierig. Da der Betreiber keinen Internet-Zugang bereit stellt, sind wir mit der Initiative „Freifunk“ auf der Suche nach einer Lösung, zu der auch „inter-nette“ Nachbarn benötigt werden.

Für den kranken Jungen Z. und seine Mutter suchen wir weiter eine barrierefreie Unterkunft.

27.11.15

Das Willkommens-Café findet zweimal pro Woche statt und hat sich als Treff- und Kommunikationspunkt im „Dorf“ fest verankert.

Einige berechtigte Bewohner erhalten den offiziellen Deutschunterricht in der Einrichtung. Daher hat unsere Sprachgruppe die Deutschkurse für Alle als Ergänzung und Überbrückung in der Christuskirche und in der Loki-Schmicdt Schule gestartet.

In den leer stehenden orangeroten Containern am Holmbrook nistet sich jetzt eine Fahrradwerkstatt ein. Für den kranken Jungen Z. suchen wir weiter eine barrierefreie Unterkunft.

15.10.2015

Inzwischen sind fast alle Wohnungen belegt, heute ziehen die letzten Bewohner ein. Die meisten brauchen noch Zeit anzukommen, ihre neuen Nachbarn kennen zu lernen und sich einzurichten – froh am Holmbrook endlich einen geschützten Raum gefunden zu haben. Die Holmbrooker wollen im Gemeinschaftsraum ergänzende Deutsch-Kurse anbieten.

Eine Erfolgsgeschichte: Inzwischen ist einer der Bewohner schon wieder ausgezogen, er hat auf eigene Faust eine Wohnung gefunden und hofft bald Arbeit zu finden.

 

06.10.2015

Diese Woche ziehen neue Bewohner am Holmbrook ein. Viele Ehrenamtliche packten mit an und halfen den Neu-Ankömmlingen Lebensmittel-Tüten, Bettwäsche und Hygiene-Produkten in die Wohnungen zu bringen. Inzwischen sind auch die ersten Kinder in den umliegenden Schulen angekommen, an der Grundschule Trenknerweg, in der Loki-Schmidt-Schule und in der Elbschule.

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23.09.2015

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Sachspendenliste (nicht aktuell!)

Am Eingang des Holmbrooker Verwaltungsgebäudes hängt eine Liste mit den gerade aktuell benötigten Gegenständen, die in der Unterkunft konkret benötigt werden. Hier trägt man sich ein und stellt damit sicher, dass man mit seiner Spende gezielt unterstützt.

Leider ist es am Holmbrook und in anderen Unterkünften mehrmals vorgekommen, dass Sachspenden ungefragt vor die Tür gestellt werden oder unkontrolliert direkt an die Flüchtlinge weitergegeben werden. Dies ist auch vom Betreiber FÖRDERN & WOHNEN auf keinen Fall gewünscht. Gut gemeinte Gesten, z.B. in Form von ungewollten Spenden, können auch Schaden anrichten und den sozialen Frieden unter den Bewohnern gefährden. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Wer gerne gezielt Spenden abgeben möchte, dem sei die Webseite www.zusammenschmeissen.de empfohlen, dort veröffentlicht die Kleiderkammer Messehallen eine Liste der Dinge, die (dort!) dringend gesucht werden! Weitere Informationen zu Kleider- und Sachspenden haben wir hier zusammen gestellt.

 

 

20.09.2015

2015-09-24_10-47-56_FvV_DSCN0375Im Gemeinschaftsraum der Unterkunft am Holmbrook ist inzwischen die Willkommenscafé-Gruppe aktiv. Jeden Montag und Donnerstag Nachmittag von 15-17 Uhr gibt es Kaffee, Tee, Kuchen  und die Gelegenheit zum Austausch. Bisher wird das Angebot von den Bewohnern gut angenommen. Es kommt die junge Mutter mit Säugling, der noch nicht eingeschulte sich langweilende 13-Jährige oder aber die Großmutter.

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07.09.2015

2015-09-23_11-16-49_FvV_DSCN0307Inzwischen sind 75 Bewohner in der Unterkunft angekommen: 15 allein stehende Herren, größtenteils Akademiker, und 60 Flüchtlinge, die im Familienverbund einzogen, darunter Babies und einige ältere Kinder. Sie stammen aus Afghanistan, Iran, Syrien, Serbien, Albanien und Ghana. Unter den Jugendlichen sind drei Gehörlose. Ein 17-jähriger Junge aus dem Iran hatte letzte Woche schon seinen ersten Schultag am nahe gelegenen Gehörlosenzentrum.

Die Holmbrooker hatten an den Einzugstagen auf Bitten der Unterkunftsleitung für Kaffee und Kuchen gesorgt und hießen die Neu-Ankömmlinge willkommen.

03.09.2015

Seit dem 31.08.15 kommen die ersten Bewohner an. Unter ihnen sollen Hörgeschädigte sein, die von der benachbarten Schule für Hörgeschädigte am Holmbrook profitieren können, das freut uns besonders.

Am 21.08. fand ein Nachbarschaftstreffen statt, in dem sich über 100 Anwohner den Gemeinschaftsraum und eine Musterwohnung anschauen und die Mitarbeiter des Betreibers fördern & wohnen kennen lernen konnten. Beim Nachbarschaftstreffen bat Frau Kant, die die Unterkunft leitet, dem Team und den Neu-Ankömmlingen Zeit zu gönnen, um in Ruhe anzukommen. Das Hamburger Abendblatt hat ein kurzes Video online gestellt, das Sie sich hier anschauen können.

13.08.2015

Heute kam eine Nachricht aus dem Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit im Bezirksamt Altona:

„Ich habe gerade erfahren, dass nun demnächst begonnen wird, die Unterkunft am Holmbrook zu belegen.
Der erste Schwung von 75 Personen soll in der ersten Septemberwoche einziehen und die restlichen 134 Personen dann Anfang Oktober. Es werden voraussichtlich überwiegend Familien sein. Weitere Details weiß ich noch nicht, werde aber alle hier ankommenden Informationen, die für Sie relevant sein könnten, weitergeben.
Die Meldeadresse lautet Holmbrook 1 b.“

24.7.2015

IMG_1643Die ersten aus bunten Containern bestehenden Modulhäuser werden  aufgestellt. In gut 6 Wochen sollen die ersten Bewohner einziehen.

 

 

 

 

21.07.2015

2015-07-10_08-30-20_FvV__DSC8704Die Leitungen sind gelegt, die Fundamente sind fertig – jetzt warten wir auf die Lieferung der Modulhäuser. (Eindrücke von der Baustellen in unserer Bildergalerie). Da die Nachfrage nach Wohncontainern und Modulhäusern enorm gestiegen ist, kommen die Lieferanten nicht mehr hinterher. Die neue Planung ist, dass die ersten hundert Bewohner in den ersten beiden Septemberwochen einziehen können, die restlichen vier Wochen später.
Wir wissen leider immer noch nicht, wer einziehen wird, daher müssen wir alle potenziellen Helfer und Sachspender weiterhin vertrösten, was uns sehr leid tut.

10.07.2015

Die jetzt schon aktiven Holmbrooker aus den verschiedenen Arbeitskreisen hatten am 10.7. ein Treffen mit Frau Kant, der zukünftigen Leiterin der Unterkunft Holmbrook und Frau Schröder von der Freiwilligen-Koordination, beide vom Träger der Einrichtung „fördern und wohnen“. Beide Seiten konnten sich kennen lernen und Vorstellungen und Erwartungen austauschen. Für zukünftige freiwillige Helfer ist wichtig, dass sie eine Vereinbarung mit f&w abschließen müssen, dann aber versichert sind und auch andere Unterstützung erhalten. Wer mit Kindern zu tun hat, braucht ein erweitertes Führungszeugnis. Vor Einzug der ersten Bewohner werden die Holmbrooker noch ein Nachbarschaftstreffen zum Kennenlernen der Einrichtung mit den unmittelbaren Anwohnern organisieren.

22.06.2015

Neuesten Angaben der Behörde zufolge sollen die ersten Bewohner zum 1.9. am Holmbrook einziehen. Ab dem 1.10. stehen dann nach jetziger Planung die restlichen Modulhäuser zur Verfügung.

09.06.2015

Nach neuesten Informationen wird sich die Fertigstellung der Modulhäuser mindestens um zwei Wochen verzögern. Die zuständigen Behörden rechnen damit, dass die ersten Bewohner Anfang September in die Unterkunft am Holmbrook einziehen können.

30.05.2015

Die tiefen Gruben und die dicken Rohre bestätigen die Aussage der Bezirksamtsleiterin, dass die Unterkunft nicht als Provisorium gebaut wird.

Unsere „Fotoreporterin“ berichtet von der Baustelle: „Heute habe ich mich bei den Arbeitern vor Ort kurz vorgestellt und erklärt, dass ich ab und zu die Bauentwicklung für das Projekt fotografisch dokumentiere. Sie waren sehr freundlich, meinten aber, dass sehr häufig Menschen mit Kameras über den Bauplatz gehen würden, ohne sich vorzustellen.

Die Fotos finden Sie hier: Baustellen-Impressionen

20.05.2015

Die Bauarbeiter sind jetzt sehr fleißig. Falls Sie keine Gelegenheit haben, sich dies vor Ort anzusehen, dann schauen Sie sich die Bildergalerie an:

Baustellen-Impressionen

7. Mai 2015

Ende April sollten die Bauarbeiten beginnen. Viel ist bisher allerdings noch nicht geschehen:Das Baugelände ist eingezäunt, die Grundrisse der Gebäude sind abgesteckt. Ein Bulldozer, zwei Bauwagen sowie Bau-Material vermitteln den Eindruck, dass dort bald ernsthaft losgelegt wird.

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13. April 2015

Am 13. April informierte die Behörde die Anwohner zum ersten Mal offiziell über die aktuellen Pläne und den Stand der Dinge zum Bau der Flüchtlingsunterkunft am Holmbrook in Othmarschen. Das Statik-Gutachten hat ergeben, dass die Fläche bebaut werden kann, grünes Licht für die  Baugenehmigung für insgesamt 9 Modul-Häuser (8 zweigeschossige, 1 eingeschossiges) mit Platz für 208 Personen. Behörde und Betreiber („fördern & wohnen“) rechnen mit einem Anteil von 40% Familien unter den Flüchtlingen, die frühestens im August hier einziehen werden. Der Spielplatz am Holmbrook soll erhalten werden, das Grundstück wird nur für Service-Fahrzeuge zugänglich sein. Baubeginn für das erste von zwei Baufeldern ist für Ende April geplant.

Nähere Informationen finden Sie in der Veranstaltungs-Präsentation und im offiziellen Protokoll.

 

Januar 2015

Es wird bekannt, dass auf der sogenannten Zirkusfläche am Holmbrook (hinter den Hausnummern Holmbrook 1-5) nach Fertigstellung der Unterkunft 208 Menschen leben sollen. Sie werden wahrscheinlich in acht ein- und zweigeschossigen Modulhäusern wohnen und nicht in Containern, was die Nachbarschaftsinitiative am Holmbrook sehr begrüßt.

Sieversstucken
Modulhäuser in Sieversstücken

 

Modellhäuser
Modulhäuser in Harburg

Da sich die Fläche über dem Elbtunnel befindet, muss vorab ein statisches Gutachten erstellt werden zur Prüfung der Tragfähigkeit. Für die Unterkunft wurde bereits ein Bauantrag eingereicht, eine Genehmigung liegt aber noch nicht vor. Die Errichtung der Modulhäuser benötigt mehr Zeit, da z.B. die Leitungen unterirdisch verlegt werden, dafür wird die Wohnqualität höher sein und die Akzeptanz im Stadtteil hoffentlich auch.

Die Nachbarschaftsinitiative hofft, dass in den Modulhäusern auch Platz für Gemeinschaftsräume eingeplant wird für Sprachunterricht, Veranstaltungen u.ä..

 

Stand der Dinge am Holmbrook (vom 05.12.2015)