20160331_DSC6968Am 30.März 2016 besuchte die Sozialsenatorin Melanie Leonhard das Willkommenscafé am Holmbrook.

Mit dabei war auch ein Journalist der FAZ, in der die später u.a. geschrieben stand:

Leonhard erlebt nun, wie die „Holmbrooker“ und die Flüchtlinge einander als alte Bekannte begrüßen. Laut geht es zu, denn vor allem die Kinder kommen gern zum Schach- oder Kartenspiel. Wohlhabende Othmarscherinnen helfen jungen Männern aus Eritrea bei den Hausaufgaben aus dem Deutschunterricht beziehungsweise dem Integrationskurs. Eine junge Lehrerin aus der Gehörlosenschule bespricht in Gebärdensprache mit den gehörlosen Flüchtlingen, was es gerade an Lebenspraktischem zu besprechen gibt. Leonhard ist in diesem Kreis sofort umringt. Sie kennt das, auch wenn sie es nicht unbedingt mag.

So wie hier in Holmbrook kann Integration funktionieren.

Den ganzen Artikel finden Sie auf der Website der FAZ (leider kostenpflichtig): http://fazarchiv.faz.net/document/showSingleDoc/FAZ__FR1201604024821417

Die Holmbrook-Cafébetreiberinnen schreiben so über den Besuch:

Senatorin Leonhard (in der Mitte) im Gespräch mit den Café-Betreiberinnen
Senatorin Leonhard (in der Mitte) im Gespräch mit den Café-Betreiberinnen

Am 30. März 2016 besuchte die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard, SPD, gemeinsam mit einem Journalisten der FAZ unser Café und nahm sich Zeit, mit einigen Bewohnern und Helfern unserer Initiative zu sprechen. Beeindruckt von der Nähe zwischen Bewohnern, Nachbarn und Helfern interessierte Sie sich vor allem für die Bedürfnisse der Bewohner.

Wir haben deutlich gemacht, dass die Arbeits- und Wohnungssuchen für die Bewohner an erster Stelle stehen und bürokratische Auflagen so hoch sind, dass besonders kleinere und mittelständische Unternehmen Probleme haben, diese zu erfüllen.

Besonders angetan war Frau Leonhard auch von dem Gespräch mit unserem gehörlosen Bewohner Abbas Taherkani aus dem Iran, der ihr beibrachte, was Frühling, Sommer, Herbst und Winter in der Gebärdensprache heißen. Er sucht dringend eine Arbeit in seinem gelernten Beruf als Bäcker.

Während ihrer Anwesenheit kamen nach und nach unsere Schulkinder aus der Schule zurück und stürzten direkt zu uns ins Café und mit begrüßten mit ihrer Fröhlichkeit und Offenheit wie immer alle Anwesenden aufs herzlichste. Die junge Sozialsenatorin war davon so beindruckt, dass Sie spontan alle Kinder unserer Unterkunft zu einer „Schlossbesichtigung“ ins Rathaus einlud.

 

Senatorin Leonhard zu Besuch im Willkommenscafé Holmbrook
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