Bundesrichter Thomas Fischer

Thomas Fischer ist Bundesrichter in Karlsruhe und schreibt für ZEIT und ZEIT ONLINE über Rechtsfragen.

Am 6. Oktober hat er dort einen engagierten, polemischen und wütenden Beitrag zur „Schaffen wir das wirklich“-Debatte geliefert.

Hier zwei Zitate:

„An der Grenze angelangt“ soll Deutschland sein. Wenn das so wäre: Armes Deutschland! Das Problem ist die Definition dessen, was wir als „Grenze“ und „Belastbarkeit“ ansehen. Die Grenze wird offenbar da gezogen, wo unser eigenes Alltagsleben tangiert ist. Also: Flüchtlinge so lange, bis ich mich einschränken muss.

Wenn morgen nördlich von München ein gewaltiger Vulkan heraufstiege und das Land verwüstete, und sich 13 Millionen Bayern mit Plastiktüten ohne BMWs auf den Weg machten, um aus Chaos und Hunger und Todesgefahr zu fliehen: Was täten wir? Was würde die Kanzlerin sagen und was der Oberbürgermeister von Pegidaland anordnen? Was geschähe mit den Herren und Damen, die die Errichtung von „Hotspots“ und Grenzzäunen zwischen Bayern und Baden-Württemberg fordern? Will sagen: Da hätten wir ein schönes Beispiel zum Thema „Kapazität“ und „Maßgabe der Möglichkeiten“. Jetzt müssen wir nur noch klären, warum das bei Bayern so ist und bei Syrern anders.

Lesen Sie hier bei ZEIT Online den ganzen Artikel.

„Schaffen wir das?“ – eine Kolumne von Bundesrichter Fischer bei ZEIT ONLINE

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