Fokus Irak

Vom 2. – 17. November 2015

Zum vierten Mal seit 2008 finden in Hamburg die Kulturwochen Mittlerer Osten statt. Was anfangs als Versuch gedacht war, eine ferne Region näher zu bringen, Fremdheit zwischen Orient und Okzident abzubauen und die Vielgestaltigkeit der Welt zwischen Maghreb und Iran aufzuzeigen, hat mittlerweile höchste Dramatik erlangt.

Im Mittleren Osten kollabieren ganze Staaten und ihre Ordnungen. Sie versinken in Bürgerkriegen und Gewalt. Wie in verzweifeltem Trotz fokussieren sich die Kulturwochen Mittlerer Osten in diesem Jahr auf eine von jeher multiethnische und multikulturelle Region: den Irak.

Mesopotamien wird als die Wiege der menschlichen Zivilisation bezeichnet. In Babylon existierte bis in die 1950er Jahre die älteste jüdische Exilgemeinde, alte christliche Kirchen haben ihren Ursprung in Assyrien, der schiitischen Mehrheit der Muslime steht eine zahlenmäßig große Minderheit sunnitischer Muslime gegenüber. Eigene ethnische Gruppen bilden Kurden, Eziden, Turkmenen und Assyrer. Angesichts von Zerstörung und Tragödie erinnern wir an den Irak von einst. Namhafte und ausgewiesene Experten gehen seiner Geschichte nach und helfen uns, die gegenwärtige Situation zu verstehen.

Mit dem Friedensgruß laden wir herzlich ein!

Hanna Lehming     Axel Matyba     Martina Severin-Kaiser

Zur Veranstaltungs-Website

Kulturwochen Mittlerer Osten in Hamburg (02.-17.11.2015)

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