Bildschirmfoto 2016-05-23 um 21.38.26Die Eingliederung in den deutschen Arbeitsmarkt gestaltet sich für viele Flüchtlinge als nicht einfach – schon den Überblick im Informations- und Antrags-Dschungel zu behalten fällt vielen schwer. Wir veröffentlichen hier einen internen Text, der eine erste Orientierung bietet dazu wie Flüchtlinge sich für einen Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsplatz bewerben können. Im Text finden Sie Links zum Download der wichtigsten Formulare.

Als erstes sollte der Flüchtling einen Lebenslauf schreiben (Muster als Worddokument herunterladen).

Abhängig von seinem Aufenthaltsstatus kann er dann eine Bewerbung für ein Praktikum, einen Ausbildungsplatz oder einen regulären Arbeitsplatz erstellen  (Information des Bundes zum Arbeitsmarktzugang herunterladen)
In jedem Fall muss er aber die Initiative ergreifen und sich an einen potentiellen Arbeitgeber wenden.In Hamburg gibt es außerdem eine Kooperation zwischen Jobcenter, Behörden und der Handels- und Handwerkskammer, genannt W.I.R. (w.i.r@fz-hh.de.), wo sich Flüchtlinge melden können (hier können Sie sich den W.I.R.-Flyer anschauen).

Asylbewerber können ab dem 4.Monat des Aufenthalts verschiedene Arten von Praktika erste Schritte auf dem deutschen Arbeitsmarkt machen:

Ein Orientierungspraktikum bis zu 3 Monaten (hier geht es zu einem Muster (Word-Dokument) für einen Antrag auf ein Orientierungs-Praktikum)
Die Einstiegsqualifizierung (EQ) für 6-12 Monate: 3 Tage pro Woche im Betrieb, 2 Tage Deutschunterricht.Mehr Infos zur Einstiegsqualifizierung findet man über diesen Link.

Ein Arbeitstraining (Beantragung über Jobcenter oder  W.I.R.)

Eine Ausbildung  – es wird ein entsprechender Vertrag mit dem Arbeitgeber geschlossen.

Ein regulärer Arbeitsvertrag: Der Bewerber muss sich einen Arbeitgeber suchen und dann einen „Antrag auf Erlaubnis einer Beschäftigung…“ stellen (hier kann man sich das Formular herunter laden). Der Arbeitgeber muss die „Stellenbeschreibung“ (Arbeitgeber-Formular zum Herunterladen) ausfüllen und unterschreiben. Der Arbeitgeber sollte sich damit einverstanden erklären, dass sein Stellenangebot von der Agentur für Arbeit veröffentlicht wird. Die ausgefüllten Formulare werden bei der Ausländerbehörde abgegeben (Kopien sind sehr wichtig für den späteren Nachweis für das Bemühen um einen Arbeitsplatz!). Die Ausländerbehörde schickt den Antrag im Regelfall zur Bundesagentur für Arbeit. Für die gesamte Prüfung hat die Bundesagentur für Arbeit 2 Wochen Zeit. Wenn sie in dieser Frist der Ausländerbehörde nicht mitteilt, dass die Zustimmung verweigert wird oder dass noch Unterlagen fehlen, gilt die Zustimmung als erteilt.

Wir drücken die Daumen bei der Arbeitssuche!

INFO: Wie können Flüchtlinge einen Praktikums- oder Arbeitsplatz bekommen?

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