image001Die Arbeitsgruppe Interkulturelle Gesundheitsförderung von der Gesundheits- und Pflegekonferenz Altona lädt ein: zu einer Veranstaltung bei der Flüchtlinge zu Wort kommen sollen, um über ihre Situation zu erzählen: Wo komme ich her, mein Grund zur Flucht, der Weg bis hier, was hat es mit mir, meinem Körper, meiner Seele gemacht. Vertreter verschiedener Gruppen – Diakonie, Medizin, Beratung, Ehrenamt nehmen zu den Aussagen der Betroffenen Stellung.

Flüchtlinge sind mehr Belastungen ausgesetzt, die zu physischen und psychischen Beeinträchtigungen führen können als andere Bevölkerungsgruppen. Flucht ist meist mit Trennungen, Zukunftsängsten, Isolation und rechlichen Unsicherheiten verbunden. Einige haben lange lebensgefährliche Fluchtwege hinter sich. Das zurechtfinden im fremden Land, andere Umgebung und vor allen Dingen die Sprachdefizite führen zu weiteren Ängsten. Die zum Teil schwierigen Lebensbedingungen, Arbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit beeinrächtigen die Gesundheit und können zu Krankheiten führen.

Die Arbeitsgruppe Interkulturelle Gesundheitsförderung von der Gesundheits-und Pflegekonferenz Altona setzt sich mit der aktuellen Situation auseinander und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Nachbarschaftsvereine, soziale Netzwerke, Wohnungsgesellschaften und Berufstätige aus dem Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich ein.

Veranstaltung „Ich bin hier… wie geht es mir“

am Dienstag, 03.11.2015 von 18:00 bis 20:30 Uhr

im TGH Haus Hospitalstraße 111, 22767 Hamburg

die Veranstaltung ist offen für alle und kostenfrei

Hier finden Sie den Flyer zum Download

Ansprechpartner:

Anita Wiedenbein: 040-42811-2630, anita.wiedenbein@altona.hamburg.de

Johanna Buchcik: Johanna.buchcik@haw.hamburg.de

„Ich bin hier – wie geht es mir?“ Gesundheit und Wohlergehen in Hamburg-Altona (3.11.)