Willkommen am HolmbrookLiebe Holmbrooker,
in der letzten Woche sind die ersten 75 Menschen eingezogen. Von uns gab es ein Willkommensteam, das freundlich begrüßte, Kaffee ausschenkte und das eine oder andere Baby hielt, während die Eltern sich im Büro anmeldeten. Dafür allen ein großes Dankeschön!

Viele Menschen fragten die letzten Tage, wie sie denn nun aktiv werden können. Pastor Hofmann hat jetzt mit der Leiterin der Wohnunterkunft, Frau Kant von „fördern & wohnen“, folgendes abgesprochen:

1) Wie können wir tatkräftig helfen?
Bis Oktober ziehen die neuen Nachbarn ein. Bis dahin sollen noch keine einzelne Gruppenaktivitäten angeboten werden. „Fördern & wohnen“ muss verständlicherweise klären, welcher Bewohner welche Interessen hat. (Nebenbei: Es scheinen einige auch recht musikalisch zu sein). Wir bitten alle, sich noch einige Wochen zu gedulden, bis wir richtig durchstarten können und erinnern daran: Es geht nicht darum, bis Weihnachten 2015 ein möglichst komplettes Angebot auf die Beine zu stellen, sondern darum, auch noch für die Jahre 2016ff. tragfähige Strukturen zu schaffen. Sobald klar ist, welche Gruppenangebote sinnvoll bzw. gewünscht sind, werden wir uns melden.

2) Wie sieht es mit Spenden aus?
Immer wieder bekommen wir Kleiderspenden angeboten. Bis auf Ausnahmen (s.u.) werden wir sie nicht annehmen können, und zwar aus mehreren Gründen:

  • Wir haben keinen Lagerplatz.
  • Das Konzept einer Folgeunterkunft geht von dem Gedanken aus, dass die neuen Bewohner sich in unsere Gesellschaft integrieren sollen. Zur Integration gehört auch, dass man selbständig Kleidung kauft. Unseres Wissens sind auch die Kleiderkammern nicht für die Menschen am Holmbrook gedacht, sondern allein für die Erstaufnahmestellen.
  • Es hat auch etwas mit menschlicher Würde zu tun. In Gesprächen in den letzten Tagen hörten wir immer wieder: „Wir wollen uns nichts schenken lassen.“

Natürlich werden Ihre Kleider- und Sachspenden weiterhin dringend gebraucht. Wir haben für Sie eine Reihe von Stellen aufgelistet, die sich über Ihre Kleider- und Sachspenden freuen.

Trotzdem gibt es natürlich am Holmbrook Bedarf an ganz bestimmten Dingen. So zogen z.B. Holmbrookerinnen in den ersten Tagen los, um Toilettenartikel zu besorgen. Im Moment werden die neuen Bewohner konkret gefragt, was sie benötigen. Zuerst hatten wir uns überlegt, diese Wünsche direkt per Mail an Sie weiterzuleiten, haben uns aber jetzt für einen anderen Weg entschieden:

Ab nächster Woche wird es am Eingang des Verwaltungsgebäudes eine Liste mit ganz konkreten Spendenwünschen geben. Auch wenn dies zunächst ein wenig umständlich ist, bitten wir Sie, sich diese Liste anzuschauen und sogleich darauf abzuhaken, was Sie spenden können. Die Spenden können tagsüber im Verwaltungsgebäude abgegeben werden. Bitte stellen Sie nichts unverlangt vor die Tür. Vielen Dank!

In den nächsten Wochen werden wir voraussichtlich ab und zu um konkrete Hilfen bitten. Eventuell brauchen wir auch Räume, wenn in bestimmten Fällen Menschen nicht in der Folgeunterkunft wohnen können. Für einen schwerstkranken Jungen und seine Mutter suchen wir 2 barrierefreie Zimmer. Wer die Möglichkeit hat, die  beiden bei sich wohnen zu lassen, melde sich bei Pastor Hofmann.

Wer nicht weiß, wie die Unterkünfte aussehen: Unter http://www.abendblatt.de/article205604577/Fluechtlinge-Folgeunterkunft-Holmbrook-360-Panorama-und-Video.html führt Frau Kant Sie durch die Einrichtung.

Und zur Erinnerung: Wer noch nicht weiß, was er oder sie am 19.9. macht: Um 11.00 findet der Jenischparklauf der Rotarier statt. Wir freuen uns auf Sie!

Holmbrook-Newsletter vom 08.09.2015

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