Am 12. Januar 2015 hatte die Christuskirche zu einer allgemeinen Informationsveranstaltung zum Thema „Flüchtlingsunterkunft in Holmbrook“ ins Gemeindehaus eingeladen. Erklärtes Ziel war es, möglichst viele ehrenamtliche Helfer zu finden, die in enger Zusammenarbeit mit der Christusgemeinde und den angrenzenden Kirchengemeinden schon vor der Ankunft ehrenamtliche Strukturen schaffen, die für die Flüchtlinge hilfreich sind.

Der Einladung von Pastor Hofmann folgten mehr als 200 Gemeindemitglieder, die sich informieren wollten, aber vor allem auch ehrenamtlich engagieren wollen. Neben Mitgliedern der Christuskirche und Pastorin Geray aus der Tabitagemeinde war auch eine Vertreterin der für Flüchtlingsunterkünfte in Hamburg zuständigen Behörde „fördern und wohnen“ gekommen. Außerdem berichtete Frau Rodenbeck aus ihrer langjährigen Erfahrung in Sachen Flüchtlingsarbeit am Runden Tisch Blankenese, und Frau Jalai, die bundesweit Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen bezüglich interkultureller Kompetenz berät.

An dem Abend wurden Fragen über Fragen gestellt und es wurde schnell klar, dass längst nicht Alle beantwortet werden konnten. Deutlich wurde aber vor allem, dass sich alle Anwesenden engagieren wollten und am liebsten sofort.

Deshalb fand am 2. Februar 2015 ein zweites Treffen mit den Menschen statt, die sich bereit erklärt hatten, die Koordination der ehrenamtlichen Arbeit zu organisieren. Aus dem Koordinationsteam haben sich verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Eine Website für erste Informationen zur Flüchtlingsunterkunft wurde erstellt, eine zweite Gruppe pflegt einen engen Kontakt zu anderen Hamburger Bündnissen, die sich um Flüchtlingsheime in Hamburg kümmern. Weiterhin wird es eine Gruppen von Helfern geben, die die Flüchtlinge nach der Ankunft unterstützen werden im Bereich Bildung und Sprache, bei Behördengängen, Gesundheitsfragen und vielem mehr.

Mit der Initiative zur ehrenamtlichen Unterstützung der Flüchtlinge von Holmbrook wollen wir Othmarschen zu einem Ort machen, an dem Menschen, die oft entsetzliches durchgemacht haben, ein Zuhause auf Zeit finden.

Hier können Sie unsere Initiative unterstützen.

 

 

Holmbrook – Aufruf zu ehrenamtlichem Engagement