Creator: Anja Werner. All rights reserved.
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In Hamburg und Umgebung leben mittlerweile mehr als 5.000 Menschen eritreischer Herkunft, eine Vielzahl von Ihnen kam mit der Migrationsbewegung des letzten Jahres. Fakten über die politische Situation in Eritrea sind hierzulande jedoch kaum bekannt. Viele Menschen fliehen aus der ostafrikanischen Diktatur vor Menschenrechtsverletzungen wie der starken Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit, vor jahrelangem obligatorischem Militärdienst oder religiöser Verfolgung.

Auf der Veranstaltung von „umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.“ wird diese Situation anhand eines Inputs von Dr. Mussie Habte zunächst näher erläutert. Über die persönliche Perspektive von Ghebre I. Melake, der seine Fluchtgeschichte erzählt, wird die aktuelle Situation in Eritrea auf individueller Ebene deutlich und fassbar gemacht. Anschließend werden Fragen nach Fluchtursachen, der sozialen Position der eritreischen Community als Minderheit in Deutschland und der aktuellen politischen Situation in Eritrea diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Situation von Frauen und Mädchen.

Mit:

Dr. Mussie Habte
Parlamentarischer Berater für Bildung Fraktion GRÜNE
im Landtag von Baden-Württemberg

Ghebre I. Melake
Geflüchteter aus Eritrea

Moderation: Malika Sandabad
Sozialwissenschaftlerin aus Hamburg

Termin: Fr. 09.09.16 / 17 – 19 Uhr

Ort: Vortragssaal Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Eritrea, das vergessene Land – Politische Situation und Fluchtgründe. Veranstaltung am 09.09.2016