110 Zuschauer kamen am 6. November ins Elbe-Kino um den Dokumentarfilm „ALLES GUT“ zu sehen. Es war der dritte von den HOLMBROOKERN organisierte Film-Abend.

Regisseurin Pia Lenz hatte ein gutes Jahr lang mit zwei Familien aus der Unterkunft am Holmbrook gedreht. Mit ihrer unaufdringlichen Hand-Kamera und viel Zeit gewann die Regisseurin das Vertrauen der portraitierten Kinder und ihrer Familien und zeigt die Höhen und Tiefen des Sich-Zurechtfindens in einer fremden Kultur.

Im anschließenden Film-Gespräch berichtete Pia Lenz von den Dreharbeiten und ihrer Motivation: die Mühen der Integration aus Sicht der Kinder zu thematisieren. Dem Publikum erzählte sie auch von den schwierigsten Momenten ihrer Arbeit: als die Familie des siebenjährigen Djaners von der Abschiebung bedroht ist und kurzerhand untertaucht. Besonders beglückend war es für die Regisseurin hingegen zufällig den Moment einfangen zu können als die elfjährige Ghofran zum ersten Mal am Holmbrook Fahrrad fährt – undenkbar für ein Mädchen in ihrer Heimat Syrien.

Die Zuschauer dankten der Regisseurin mit großem Applaus für eine berührende und auch filmisch hochwertige Dokumentation, die nachdenklich macht und im Gedächtnis bleibt.

       

 

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Großer Andrang bei unserem Film-Abend „ALLES GUT“ im Elbe-Kino (06.11.2017)

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