Quelle: W3

In einem Workshop in der W3 geht es um Flucht und Asyl in der deutschen Medienberichterstattung und in sozialen Netzwerken. Im ersten Teil des Tagesseminars wird untersucht, welche Bilder von Flucht medial transportiert werden und was eigentlich eine angemessene Berichterstattung über Geflüchtete ist. Der zweite Teil dreht sich um Hate Speech, deren Erscheinungsformen und Gegenstrategien.

 

Wann: Freitag, 31. März, 10 – 17 Uhr

Wo: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Anmeldung bitte bis zum 26. März unter: info@w3-hamburg.de

Alle Informationen sind der Webseite von „W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. “ entnommen.

Inhalte Workshop:

Teil 1: Medienberichterstattung über Flucht und Asyl

Seit Monaten wird die deutsche Medien-Berichterstattung vom Themen-Komplex „Flucht und Asyl“ beherrscht. Zu Recht. Aber was wird da eigentlich vermittelt? Welche Bilder und Perspektiven werden medial transportiert, wenn man z.B. angesichts brennender Unterkünfte mehr über die Forderungen der Täter*innen erfährt als über die Situation der Betroffenen? In diesem Teil des Workshops geht es um angemessene Berichterstattung über Flucht und Geflüchtete, gute und schlechte Beispiele dafür sowie um diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch generell: Welche Fehler passieren hier häufig und wie lassen sie sich vermeiden? Und warum ist das überhaupt wichtig?

Teil 2: Hate Speech – Erscheinungsformen und Gegenstrategien

Gerade der Komplex „Flucht und Asyl“ scheint speziell in den sozialen Netzwerken wie ein Katalysator zu wirken. Sei es nun auf den Seiten einschlägiger rechtsextremer bzw. rechtspopulistischer Akteur*innen oder in den Kommentarspalten der etablierten Medien: Kaum ein anderes Thema führt zu solch unverhohlener Hetze im Netz – von rassistischen Auswürfen bis hin zu direkten Bedrohungen. Nicht wenige Menschen fühlen sich angesichts der Flut von Hasskommentaren hilflos. Was also kann man tun, um hier digitale Zivilcourage zu beweisen?

Zur Referentin

Alice Lanzke ist Projektleiterin bei den Neuen deutschen Medienmachern, wo sie sich für mehr Vielfalt in deutschen Redaktionen und eine diversere Berichterstattung einsetzt. Nebenbei betreut sie für die Amadeu Antonio Stiftung Anti-Rassismus-Projekte sowie Publikationen u.a. zu den Themen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Hate Speech, zu denen sie auch Schulungen und Workshops gibt.
Seit ihrem Diplom in Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und einem Master in Journalismus an der Johannes Gutenberg Universität Mainz arbeitet sie als freie Journalistin vor allem für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk sowie diverse Print-Titel. Ihre Schwerpunkte als Journalistin sind jüdisches Leben in Deutschland, Wissenschaft sowie die Kulturlandschaft Berlins.

Die Veranstaltung ist Teil der Themenreihe „Momentaufnahmen – Von Bewegungen und Begrenzungen“. Diese wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, von Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie durch die NUE aus den Mitteln der Umweltlotterie BINGO.

 

Merken

Merken

„Das wird man doch noch mal sagen dürfen!?“ Workshop zur Berichterstattung über Flucht und Asyl (31.03.2017)

Dieser Internetauftritt verwendet Cookies. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen